Alpinisten rüsten Berghütten mit Notstromaggregate aus
Spricht man bei großen Betrieben wie Krankenhäusern, Flughäfen, Sportstadien,
oder Bahnhöfen von Notstromaggregaten, so meint man damit Kellerfüllende und fest installierte Einrichtungen, die
in der Lage sind den normalen Betrieb eines Gebäudes während langer Zeit aufrecht zu erhalten. Natürlich gibt es
zur Stromproduktion aber auch viel kleinere Geräte, denn im privaten Bereich müssen damit ja nicht gleich ganze
Gebäudekomplexe mit Strom versorgt werden. Um auch im Notfall gerüstet zu sein, rüsten Alpinisten Berghütten für
Bergsport und Trekking mit Notstromaggregaten aus. Besonders in abgelegenen Tälern sind diese überaus wichtig, denn
entweder besteht keine andere Möglichkeit Strom zu beziehen, oder die Versorgung ist nach Unwettern nicht immer
gewährleistet.
Das ist für Alpinisten, die über mehrere Tage und Wochen unterwegs sind Anlass,
sich in den Berghütten Notstromaggregate einzubauen. Diese erlauben es auf einem Trekking, die kleinen Hütten mit
dem nötigen Strom zu versorgen, so dass zum Beispiel auch die Heizung betrieben werden kann. Mobile, mit einem Akku
betriebenen Geräte, die unterwegs gebraucht werden, können wieder aufgeladen werden und natürlich dient eine warme,
gemütliche Hütte auch dazu, die Füße aufzuwärmen.
Die ersten Notstromaggregate wurden bereits in den 1950er Jahren installiert.
Genau genommen waren es damals die einzigen Hütten, die über fließenden Strom verfügten. Mit dem Anschluss ans
Stromnetz auch von Berggemeinden, gerieten die Aggregate etwas außer Mode, bis allmählich klar wurde, dass nicht
jede Ecke der Welt mit einem Stromkabel versorgt werden kann. So fing die Industrie wieder an, neue und deutlich
modernere Geräte zu bauen. Die Anlagen wurden kleiner, damit transportfähig und auch finanziell erschwinglich.
Zudem konnte die Leistung und die Lebensdauer deutlich verbessert werden und der Verbrauch von Sprit wurde deutlich
gesenkt. Alles in allem steckt heute in einem Notstromaggregat modernste Technik und diverse Filter sorgen dafür, dass die Umwelt nicht zu
sehr belastet wird. Es ist also durchaus vertretbar, wenn Alpinisten in Berghütten ein Notstromaggregat
betreiben, das einerseits im Notfall – etwa bei Bergungen und Rettungen – gebraucht werden kann, oder bei einem
Trekking in den Bergen zum Einsatz kommt.
Nicht nur der Bergsport profitiert von der neusten Technologie, die ein
Notstromaggregat mitbringt. Auch Rettungsdienste setzen auf die nützlichen Geräte, indem bei Einsätzen immer ein
solches immer mitgeführt wird. Strom kann nämlich lebensrettend sein, auch wenn unsereiner sich kaum mehr Gedanken
darüber macht, dass Strom ein wertvolles Gut ist und längst nicht für alle Regionen der Welt elektrischer Strom
zugänglich ist. Selbstverständlich werden die Aggregate hierzulande nur da eingesetzt wo es wirklich nötig ist.
Dafür sogen auch Bestimmungen über die Nutzung, die vom Gesetzgeber erlassen wurden. So geht es beispielsweise
nicht an, dass auf einem Campingplatz jeder seinen Wagen mit einem Notstromaggregat betreiben würde – der erholsame Urlaub wäre wohl schnell zu
Ende.
Gegen den Einsatz von einem Notstromaggregat in den Bergen ist aber nichts
einzuwenden. Für den Notfall genau so wenig, wie für den Betrieb notwendiger Geräte in den Berghütten, wenn diese
bei der Durchreise aufgesucht werden. Vor einem Trekking sind Alpinisten deshalb gut beraten, sich mit der
Funktionsweise von einem Notstromaggregat vertraut zu machen, damit dieser im Bedarfs- und Notfall auch zum
funktionieren gebracht werden kann.
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